Ein internationales Forschungsteam untersuchte Aschereste aus Räuchergefässen. Die entdeckten Substanzen zeigen, dass Pompeji Teil eines globalen Handelsnetzwerks war.
Esther Duflo und Abhijit Banerjee kämpfen mit präzisen Experimenten und konkreten Massnahmen gegen Armut. Die Wirtschaftsnobelpreisträger im Interview.
Wissen und ärztliche Empfehlung prägen HPV-Impfbereitschaft bei Erwachsenen
Rund jede vierte erwachsene Person in der Schweiz ist gegen das humane Papillomavirus geimpft. Eine Studie untersucht, welche Faktoren dafür entscheidend sind.
Die neue Direktorin des Völkerkundemuseums hat viel vor. Ein erster Meilenstein ist bereits erreicht: die Rückgabe von 14 Benin-Artefakten an Nigeria.
Aus der Grundlagenforschung der UZH entstehen innovative Produkte und Anwendungen. UZH-Forschende reichten 2025 zahlreiche Patente ein und gründeten vier neue Spin-offs.
Wie beeinflusst KI die Arbeitswelt und unsere mentale Gesundheit? Dazu diskutiert Arbeitspsychologe Laurenz Meier mit anderen Expert:innen am ATA-Festival in Zürich.
Zwei UZH-Forschende habe eine bisher unbekannte Palmenart entdeckt. Zusammen mit der indigenen Gemeinschaft vor Ort kartographierten sie deren Vorkommen.
Das Powerplay der Grossmächte wird in Europa als Zeitenwende wahrgenommen, aber nicht unbedingt im Rest der Welt, sagen der Historiker Jeronim Perović und der Völkerrechtler Oliver Diggelmann.
Nachhaltigkeit ist längst keine Option mehr, sondern eine konkrete Handlungsaufforderung. Wie die UZH Verantwortung übernimmt, zeigte die Veranstaltung «UZH Sustainable».
Später in die Schule, länger schlafen und besser lernen
An Schultagen schlafen Jugendliche chronisch zu wenig. Eine neue Studie zeigt: Ein flexibler Start des Unterrichts am Morgen kann Schlaf, Gesundheit und schulische Leistungen verbessern.
KI und vieles mehr: An einem Symposium zeigte sich das vielfältige Potenzial der Strategischen Partnerschaft zwischen der UZH und der Kyoto University.
Die UZH feierte besondere Leistungen in den Bereichen Forschung und Innovation. Prorektorin Elisabeth Stark verlieh an der Forschungsgala «Sparkling Research» sieben Auszeichnungen.
Lehre und Studium sind im Wandel, was sich auf die räumlichen Anforderungen auswirkt. Das Rahmenkonzept EduSpaces liefert Werkzeuge für neue Lehr-, Lern- und Raumformate.
Seit es Filme gibt, wird darin gegessen. Mal lustvoll oder sorgsam, mal einsam oder überbordend. Eine kulinarische Reise durch die Geschichte des Kinos.
Jede:r dritte Jugendliche wird gegenüber den Eltern körperlich aggressiv
Körperliche Aggressionen von 11- bis 24-Jährigen gegen ihre Eltern sind nicht selten – am häufigsten im Alter von 13 Jahren. Rund fünf Prozent der Befragten zeigen ein solches Verhalten auch noch im Erwachsenenalter.
Der rwandische Psychologe Celestin Mutuyimana erforscht, wie Gesellschaften historische Traumata überwinden können. Und er versucht, seine Landsleute zu heilen.
Bessere Diagnosen und Therapien für krebskranke Kinder und mehr Schub für die Myonenforschung: Die UZH erhält zwei neue Nationale Forschungsschwerpunkte.
KI verbessert individuelle Herzinfarktbehandlung von Krebspatienten
UZH-Forschende haben ein Tool entwickelt, das mit KI krebsbezogene und klassische kardiovaskuläre Faktoren kombiniert. Es ermöglicht genauere Risikoprognosen und personalisierte Behandlungen für Krebskranke mit Herzinfarkt.
Neue Zelltherapie gegen den aggressivsten Hirntumor ausgezeichnet
Die UZH-Forschenden Miaomiao Sun und Tobias Weiss erhalten einen Pfizer Forschungspreis 2026. Ihr Projekt dreht sich um neue Behandlungen gegen das Glioblastom.
Geflüchtete besuchen im Rahmen des Explore-Programms der UZH Deutschkurse und ausgewählte Vorlesungen. Neben der Orientierung schätzen die Teilnehmenden vor allem den geregelten Alltag.
Pflanzenschutzmittel beeinträchtigen Bodenleben und Biodiversität erheblich
70 Prozent der Böden in Europa sind mit Pflanzenschutzmitteln belastet. Die Auswirkungen auf das Bodenleben sind erheblich, da Pflanzenschutzmittel verschiedene nützliche Bodenorganismen beeinträchtigen.
Ein vierköpfiges Team erhält den UZH Postdoc Team Award für das KI-Tool SpiritRAG. Es durchsucht Tausende von UNO-Dokumenten und liefert Antworten auf Fragen zu Religion und Spiritualität.
Die Förderlinie TRANSFORM finanziert zwei interdisziplinäre Projekte zu neuen Formen von Kriminalität und zum verantwortungsvollen Umgang mit künstlicher Intelligenz.
UZH-Forschende arbeiten seit über 15 Jahren an neuen Ansätzen für biotechnologisch hergestellte Hauttransplantate. Daraus entstand das Spin-off Cutiss, das lebende Haut aus körpereigenen Zellen herstellt.
Erfolg beeinflusst oft, wie wir Entscheidungen beurteilen. Anhand des Künstlers Paul Gauguin erklärt Sozialethikerin Lea Hümbeli, wie Recht, Ethik und Zufall zusammenhängen.
Dauerhaftes Single-Sein belastet das Wohlbefinden junger Menschen
Wer dauerhaft Single bleibt, verliert über die Zeit stärker an Lebenszufriedenheit und fühlt sich einsamer sowie depressiver – besonders ausgeprägt in den späten Zwanzigern.
Lässt sich beeinflussen, ob man im Alter an Alzheimer erkrankt? Forschende der UZH untersuchen, welche Faktoren dazu führen, dass die Krankheit ausbricht, und welche uns davor schützen.
Genetischer Risikofaktor und Virusinfektion tragen gemeinsam zur MS bei
Neben einer Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus sind auch bestimmte Genvarianten mitverantwortlich für MS. Zusammen führen sie zur Autoimmunerkrankung.
Ein UZH-geleitetes Forschungsprojekt entwickelt unter anderem verbesserte Audiodeskription von Fernsehsendungen für blinde Menschen. Jetzt steht es vor dem Abschluss.
Zwar verfügt Getreide über natürliche Resistenzen gegen krankheitserregende Pilze, doch der Mehltau kann diese überwinden. Wie das genau gelingt, zeigt eine neue Studie.
Die moderne Food-Welt bietet eine Überfülle an bequemen Verpflegungsmöglichkeiten. Doch unsere steinzeitliche Biologie passt nicht zur modernen Ernährung.
Im letzten Jahr interessierten sich die nationalen und internationalen Medien vor allem für Themen rund um den Klimawandel, das Vertrauen in die Wissenschaft und die Gesundheit.
Politische Entscheidungen schaffen oft Gewinner und Verlierer. Doch berechenbare und transparente Kriterien können helfen, Ungerechtigkeiten zu minimieren, so die Ökonomin Maya Eden.
Ein meritokratisches System, das Leistung belohnt, setzt faire Startchancen voraus. Die Ökonomen Ernst Fehr und Steven Ongena erläutern, was Bildung, Gesundheits- und Sozialsysteme und Steuern damit zu tun haben.
Menschenrechte werden von der Wirtschaft oft zu wenig durchgesetzt. Rechtswissenschaftlerin Christine Kaufmann empfiehlt, Probleme konkret zu benennen.
Sozialer Abstieg und die Angst davor treibt viele Menschen dazu, Parteien am rechten Rand zu wählen. Doch Wertschätzung und gezielte Unterstützung stärkt ihr Vertrauen in den Staat.