Das «Kuschelhormon» Oxytocin wird insbesondere dann ausgeschüttet, wenn Rivalität oder klare Gruppengrenzen eine Rolle spielen – vor allem bei Männern.
Die Angst vor sozialem Abstieg treibt viele Menschen dazu, Parteien am rechten Rand zu wählen. Wertschätzung und gezielte Unterstützung stärkt ihr Vertrauen in den Staat.
Wer in den 1950er-Jahren in einem Heim aufwuchs, hat eine deutlich kürzere Lebenserwartung. Die Ergebnisse liefern Hinweise auf die langfristigen Folgen fürsorgerischer Zwangsmassnahmen
Menschenrechte werden von der Wirtschaft oft zu wenig durchgesetzt. Rechtswissenschaftlerin Christine Kaufmann empfiehlt, Probleme konkret zu benennen.
Wie viel Ungleichheit verträgt eine Gesellschaft? Im «Talk im Turm» ging es um diese Frage. Und um die, die dahinter liegt: Haben Menschen noch das Gefühl, dass es fair zugeht?
Dank eines Legats kann die UZH ein neues Förderinstrument für Postdoktorierende anbieten. Wir stellen die ersten drei Geförderten des Sylvia Isobel Willener Fellowship vor.
Wie sich Bodenmikroben anpassen, um in Seen zu leben
Um neue Lebensräume zu erobern, erwerben einige Bakterien neue Eigenschaften, andere verkleinern ihr Genom. Das zeigen Bakterien im Zürichsee in ihrem Erbgut.
Das Darmmikrobiom kann eine Krebs-Immuntherapie beeinflussen – Erkrankte, die zunächst nicht auf die Therapie angesprochen haben, erhalten so eine zweite Chance.
Ausgegrabene Inschriften sind wertvolle Quellen, die Aufschluss über das Leben von damals geben. Recherchedatenbanken machen sie zugänglich für die Forschung.
Politische Entscheidungen schaffen oft Gewinner und Verlierer. Doch berechenbare und transparente Kriterien können helfen, Ungerechtigkeiten zu minimieren.
Ein internationales Forschungsteam untersuchte Aschereste aus Räuchergefässen. Die entdeckten Substanzen zeigen, dass Pompeji Teil eines globalen Handelsnetzwerks war.
Esther Duflo und Abhijit Banerjee kämpfen mit präzisen Experimenten und konkreten Massnahmen gegen Armut. Die Wirtschaftsnobelpreisträger im Interview.